Viewport — wo sich Pixel in Layout verwandeln.
Viewport ist ein deutschsprachiges Magazin für Frontend-Entwicklung, Design-Systeme und Web-Performance im DACH-Raum. Wir schreiben für Frontend-Developer:innen in Agenturen und Inhouse-Teams, für UX/UI-Designer:innen mit Code-Übergang, für Design-System-Maintainer:innen, für Web-Performance-Engineers, und für Lead-Frontends, die zwischen täglicher Code-Review und Architektur-Entscheidung pendeln. Acht Ressorts, eine konsequente Haltung: Frontend ist Engineering mit Designanteil, nicht Designerklärung mit Code-Beigabe.
Acht Ressorts — CSS, Design-Systeme, Performance, Accessibility, Framework, Build, Tooling, Karriere — bilden das Gerüst, in dem wir kontinuierlich publizieren. Nicht jede Ausgabe füllt alle acht Felder. Manchmal verdichten sich drei Texte um eine einzelne CSS-Spec, manchmal hängt eine ganze Ausgabe an einer Build-Tool-Transition. Die aktuelle Mai-2026-Ausgabe markiert den Eröffnungsband, mit Schwerpunkt auf Core-Web-Vitals-2025-Bilanz und EBSG-Umsetzungs-Stand seit dem Stichtag im Juni 2025.
Was uns inhaltlich interessiert, ist die Spannung zwischen Designentscheidung und Render-Realität. Ein gut gemeintes Figma-Layout ist nicht automatisch ein gut renderbares HTML — dazwischen liegen eine Token-Architektur, eine Komponenten-Hierarchie, drei Browser-Quirks und ein Bundler, der irgendwo zwischen Source und Production seine Meinung abgibt. Wir behandeln CSS als die Spec, die sie ist (mit Container Queries als der wichtigsten Layout-Reform seit dem Grid), Accessibility als die rechtliche und handwerkliche Disziplin, die das EBSG seit Juni 2025 zur Bring-Schuld macht, Performance als die quantifizierbare Frontend-Praxis mit INP statt FID seit März 2024, und Frameworks als die Architektur-Entscheidung, die die nächsten drei Jahre der Codebase prägt. Wir würdigen das Handwerk und prüfen die Versprechen — keine Hype-Berichterstattung, aber auch kein Anti-JavaScript-Reflex.
Geschrieben ist Viewport für Frontend-Developer:innen, die zwischen tsconfig und Browser-Devtools wohnen; für UX/UI-Designer:innen, die den Schritt vom Figma zum Code mitgehen möchten; für Design-System-Maintainer:innen, die zwischen Token-Pipelines und Storybook-Konfiguration navigieren; für Web-Performance-Engineers, die mit Lighthouse und RUM gleichermaßen arbeiten; für Studierende der Medieninformatik; und für Senior-Frontends in mittleren Agenturen, die ihre Architektur-Entscheidungen mit dem aktuellen Stand der Disziplin abgleichen wollen.
Gastbeiträge
Viewport nimmt Gastbeiträge an. Wer einen Text aus der Frontend-Praxis geschrieben hat — Spec-Erklärstück, Performance-Bilanz, Framework-Tiefenbohrung, Design-System-Fallstudie — und ihn bei uns sehen möchte, schickt eine Schreibprobe an [email protected]. Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche. Kürze ist kein Nachteil, ein lauffähiges Code-Beispiel sagt mehr als drei Absätze Prosa, und wer mit konkreten Browser-Versionen statt mit „modern browsers" arbeitet, hat schon gewonnen.
Frontend-Engineering ist die seltene Disziplin, in der Designentscheidung, Rechtsstandard, Performance-Metrik und Browser-Quirk in derselben Codezeile aufeinandertreffen. Wir behandeln das ernst.